
Die junge Diana bekommt eine tolle Wohnung in Top-Lage zum supergünstigen Preis angeboten. Begeistert schlägt sie zu, ohne an den Harken bei der Geschichte zu denken. Denn im Schrank des merkwürdigen Hauses lebt das auf wirklich alles immer hungrige Monster Vorm. Diana gelingt es, Vorm auszutricksen, doch dadurch hievt sie sich selber in eine andere Sphäre und auf einmal sieht Diana überall Monster – und muss sogar noch mal kurz die Welt retten!
Der 100-Seiten-Check:
A. Lee Martinez ist ja bekannt für seine etwas schrägen Fantasyromane, siehe auch die Rezension zu http://www.funkelglanz.de/2012/12/a-lee-martinez-gott-im-ungluck-humorvolle-fantasy/. „Der Mond ist nicht genug“ schlägt natürlich in die gleiche Kerbe, geht dieses Mal aber auch ein gutes Stück in Richtung Science-Fiction mit seinen fremden Dimensionen und Parallelwelten. Aber auch hier trifft man wieder auf bekannte mythologische Gottheiten, die teilweise ein eher triviales irdisches Leben pflegen, wenn sie nicht gerade angebetet werden. Um ein paar Ecken denken können, schadet nicht beim Lesen dieses Romanes. Aber auch eine Vorliebe für einen etwas skurrilen Humor ist vonnöten, um diese Art von Roman richtig schätzen zu können. Wieso habe ich jetzt bloß den klassischen Computer-Experten dabei vor Augen..;)? Egal, Fans von A. Lee Martinez gibt es ja wirklich mehr als genug und die werden dieses Werk sicherlich wieder sehr schätzen! Vergleiche mit Terry Pratchett mag ich übrigens nicht, dass ist doch eine ganz andere Art von subtilem Humor!
(SiN)
Piper Fantasy
Taschenbuch, 400 Seiten
ISBN 978-3-492-26882-0
€ 9,99
VÖ: 14.05.2013
Verlags-Homepage: http://www.piper-fantasy.de

Die fliegende Stadt Rashija ist unter der strengen Kontrolle des Herrschers und seiner Magier. Der junge Adeen, ein ungewollter Mischling zwischen magisch begabter Draquerin und einem Erdbewohner, arbeitet für die Magier als Schreiber von magischen Schriftrollen. Der aufgrund seines tiefschwarzen Äußeren „Krähe“ genannte junge Mann hat ein Talent für die auf Rashija verpönte Malerei und sieht immer wieder das Bild eines bedrohlichen Vogels vor sich. Als er durch seinen Ziehvater zufällig in eine Gruppe Rebellen gerät, ändert sich sein Leben für immer. Auf der Flucht vor den Magiern und an der Seite der Draquerin Talanna entdeckt er ein ungeahntes Potential in sich selbst.