Susanne Popp, Madame Cliquot und das Glück der Champagne

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Champagne, 1805: Nach dem tragischen Tod ihres Mannes übernimmt die resolute junge Witwe Barbe-Nicole Cliquot den Weinhandel ihres Mannes. Dabei muss sie sich nicht nur den gesellschaftlichen Zwängen entgegenstellen, sondern auch mit den eigenen Zweifeln und Lebenswünschen auseinandersetzen. Die Geschichte der Frau hinter der weltberühmten Champagner-Marke Veuve Cliquot! Mein Leseeindruck:
Ich mag es ja ganz gerne, historisch basierte Romane zu lesen, die mich einerseits gut unterhalten, mir andererseits auch komplett neue Einblicke gewähren. Genau so ein Fall ist auch diese außergewöhnliche Frauen-Biografie. Zum Thema Wein- bzw.. Champagner-Kelterei habe ich mir (natürlich) noch nie Gedanken gemacht. In dieser Erzählung erfährt man aber ganz nebenbei, was für ein unglaublicher Aufwand da wirklich dahintersteckt. Und dass es lange gedauert hat, bis ein klarer und prickelnder Champagner, wie wir ihn heute kennen, überhaupt entstehen konnte.

Die Frauenfigur Barbe, die hier im Mittelpunkt steht, hat im frühen 19. Jahrhundert zudem Außergewöhnliches erreicht. Der Roman basiert auf Tatsachen, wobei natürlich um der Unterhaltung Willen verschiedene Lebensbereiche, zum Beispiel das Liebesleben, etwas ausgeschmückt wurden. Die historische Entwicklung des Champagners und die Vorliebe von Napoleon für Veuve Cliquot sind aber belegte Fakten.

Kurzweilige Erzählung mit Tiefgang, ein hervorragender Schmöker!
(SiN)

Rowohlt Polaris
broschiert, 416 Seiten
ISBN 978-3-499-00277-9
€ 12,99
VÖ: 17. November 2020
Verlags-Homepage: https://www.rowohlt.de/verlag/rowohlt-polaris

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