Die Londoner Steampunk-Band „Ghostfire“ sorgt schon seit einigen Jahren mit viel Dampf für Furore in der UK-Szene. Auch in Deutschland erfreut sich die retrofuturische Stilart ja immer mehr Beliebtheit. Daher möchten wir ganz uneigennützig 😉 euch nach und nach auch einige der herausragenden Musikgruppen der Steampunk-Bewegung und ihre aktuellen Veröffentlichungen etwas näher bringen.
„Ghostfire“ sind musikalisch irgendwo zwischen Batcave, Singer/Songwriter, Folk und Shanty zuhause. Auch Nick Cave läßt dabei schön grüßen! Das Besondere an dieser 6-köpfigen Truppe ist aber noch, sie sind „female-fronted“! Weiterlesen
Eine erwartungsgemäß erneut sehr schräge Scheibe mit, tja ähh, außergewöhnlichem Artwork erschien kürzlich an Karfreitag, 03.04.2015 (jo mei, so ist der Rudy Ratzinger halt 😉 ) und beweist einmal erneut die Ausnahmestellung des seit 1991 aktiven und hoch erfolgreichen EBM-Musikprojekts. Direkt mit dem ersten Song mit dem sympathischen Titel „Wish I Was A Failure“ fühlt man sich als :W: – Fan zuhause. Der typische Style des Musikkünstlers ist einfach unüberhörbar. Brachiale Tracks wechseln sich mit ruhigeren Nummern gekonnt ab. Fiese Samples, die an die Nieren gehen, wie beim Track „That Was The Life That Was“; gehören natürlich auch zu einer ordentlichen Rudy R.-Melange. Die Songs sind sowohl in deutscher wie englischer Sprache, alle Texte im beiliegenden Booklet abgedruckt. So brachial die Musik auch klingen mag, so verstörend auch das Artwork sein mögen – auf die feinen Details seiner Veröffentlichungen achtet Wumpscut immer! Die „normale“ CD-Version kommt in einem edel anmutenden, buchförmigen Jewelcase auf den Markt. Selbstverständlich gibt es das Album auch als limitiertes Boxset mit u.a. 2 T-Shirts sowie als Vinyl. Das hat doch Stil!
(SiN)
Anspieltipps: Oh mein Kümmerling, Das Deutsche Schwert, The Grim Reaper
VÖ: 03.04.2015
Homepage: http://www.wumpscut.com/
10 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum meldet sich der Bochumer Electro-Act „Neuroticfish“mit einem kraftvollem vierten Album zurück! Auf insgesamt 15 Tracks bietet die deutsche Futurepop-Band hervorragende Unterhaltung mit guten Soundeffekten. Das ist ganz klar klassischer Electropop, eingängig und gefühlvoll. Musikalische Einflüsse von Szenegrößen wie VNV Nation und Apoptygma Berzerk, beispielsweise bei „Depend On You“, können die Elektroniker dabei wirklich nicht verleugnen. Die angenehm warme Stimmfarbe von Sänger Sascha Mario Klein erinnert streckenweise sogar an Martin Gore. Und das alles ist nun wahrlich überhaupt kein Manko!
Die stimmungsvollen Tracks wie „Agony“ und „Creep“ werden sicher eine erfolgreiche Heimat in den Szene-Clubs finden! Die Musiker veröffentlichen den peppigen Silberling übrigens über ihr eigenes Label NOR.
(SiN)
Anspieltipps: Depend On You, Agony, Creep
VÖ: 27.03.2015
Homepage: http://www.neuroticfish.com