Ben Peek, Ära der Götter: Verflucht (High Fantasy)

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aeradergoetterDer Krieg der Götter ist viele tausend Jahre her, die Götter haben sich gegenseitig zerstört. Ihre im Erdreich versunkenen Körper jedoch haben die Zeit überdauert. Manche Menschen erhalten so besondere Fähigkeiten, die aber oft eher wie ein Fluch auf die Umwelt wirken. Auch die junge Kartographin Ayae gilt als verflucht, denn sie kann problemlos jedes Feuer überstehen. Gemeinsam mit dem unsterblichen Zaifyr kämpft sie gegen eine grausame Armee um ihr Überleben. Ist die Ära der Götter womöglich gar nicht vorüber?
Erster Band einer Roman-Trilogie

100-Seiten-Check:

High Fantasy ist oft sehr episch und daher etwas beschwerlich. Mit diesem „Problem“ kämpfe ich auch bei „Ära der Götter“. Die Handlung entrollt sich erst langsam und zäh, auf den ersten 100 Seiten erfährt man noch lange nicht, welche Figuren neben Ayae eigentlich im Mittelpunkt stehen. Geschweige denn, in welche Richtung sich die Erzählung wohl entwickeln wird. Dennoch kann ich nicht vom Roman lassen. Die bis dato aufgetretenen Charaktere üben einen gewissen Reiz auf mich aus. Auch finde ich den Ansatz, den Roman weit nach dem Tod der Götter beginnen zu lassen, mal etwas anderes. Ich habe mich anfänglich auch gefragt, ob das mit den verstorbenen Göttern alles nur so rein mythologisch gemeint ist. Doch hier scheinen wirklich die Körper der Götter die Zeit zu überdauern und mit ihrem „Gift“ (?) das Leben der Menschen zu beeinflussen. Irgendwie also spannend.. Leser, die es lieber etwas flotter geschrieben oder sogar in schnell wechselnden Szenerien lieben, werden sich an diesem Werk wahrscheinlich etwas die Zähne ausbeißen. Doch wer (zumindest beim Lesen) etwas Ruhe mitbringt und sich mit Neugier anstecken lässt, wird sicherlich einige (!) behagliche Stunden mit dem klein geschriebenen, 448 Seiten starken Romanauftakt verbringen können.
(SiN)

Piper
Taschenbuch, 448 Seiten
ISBN 978-3-492-26971-1
€  12,99
VÖ:14.07.2014
Verlags-Homepage: http://www.piper-fantasy.de

Kategorie: Bücher

Richard Philips, Rhoa Agenda: Das zweite Schiff (Science-Fiction)

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rhoagendaFast jeder kennt die Gerüchte und Geschichten um Area 51, eine sagenumwoben Militärbasis der US Air Force mitten in den USA. Dort, so sagt man, wird seit vielen Jahrzehnten ein UFO vor der Öffentlichkeit verborgen und erforscht. Doch nun scheint der Präsident der Vereinigten Staaten den Augenblick gekommen zu sehen, die Segen der außerirdischen Technologie zu veröffentlichen. Just in diesem Zeitraum wird ein zweites Raumschiff entdeckt, gut verborgen in der Nähe vom ersten UFO..

Der erster Teil einer Roman-Trilogie birgt viele schöne Zutaten für eine spannungsgeladene Handlung. Das Buch lässt sich gut lesen. Alles ist schön vorstellbar, auf den ersten 100 Seiten werden ganz klassisch alle Protagonisten vorgestellt. Doch die Figuren entwickeln sich, „dank“ der Alien-Technik, recht unterschiedlich. Das macht natürlich neugierig, wie werden sich die sonderbaren Fähigkeiten offenbaren, was schlummert da noch in der Tiefe? Der Thrill darf natürlich nicht fehlen, recht zügig kristallisieren sich zwei Seiten heraus. Eine unsympathische, die nicht scheut über Leichen zu gehen, um ihr Ziel zu erreichen. Die andere Seite kann man als Leser erstmal schwer einschätzen, die Jugendlichen nutzen ihre Skills erst einmal, um ihre Schulleistungen aufzubessern. Doch der Psychopath … was schlummert in ihm?

Der Roman hat aufgrund der im Mittelpunkt stehenden Teenager so den Touch eines Highschool SciFis (man eine nette Variante des üblichen Schul-Herz-Schmerz Themas!), mit einer kräftigen Priese Horrortrip. Ist daher sicherlich am ehesten für Jugendliche ab 16 Jahren geeignet und nicht so für den erwachsenen Fan klassischer Zukunftsromane.

Piper
Taschenbuch, 432Seiten
ISBN 978-3-492-26991-9
€  12,99
VÖ:10.06.2014
Verlags-Homepage: http://www.piper-fantasy.de

Kategorie: Bücher

GOTHIC CASTLE Premiere – Atmosphäre pur auf Burg Satzvey!

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SAMSUNGAm 30.08.2014 fand erstmalig das dunkelromantische Event-Spektakel GOTHIC CASTLE auf der malerischen Burg Satzvey bei Köln statt. Und feierte mit rund 400 begeisterten Besuchern gleich einen (kleinen) rauschenden Erfolg! Das Konzept mit vier außergewöhnlichen Gothic Rock/Metal Bands aus verschiedenen Ländern, einem exquisitem Düstermarkt, vielfältigem Rahmenprogramm und abwechlsungsreicher After-Dark-Disco ging auf.
Besucher, Künstler und Händler zeigten sich begeistert!
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Kategorie: Events, Foto-Berichte