Kategorie-Archiv: CDs & DVDs

In Mitra Medusa Inri – Lucid (EP)

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immiNach einer musikalischen Schaffenspause von gut 7 Jahren legte die seit 1992 bestehende Dark Wave Band „In Mitra Medusa Inri“ mit „Lucid“ eine spannende neue Scheibe vor. Die CD erschien zwar bereits im August, liegt uns aber erst seit kurzem vor (liebe Grüße, Holger!). Sechs sehr abwechslungsreiche Tracks zeigen, dass sich die vor allem älteren Gothicfans sicherlich noch gut bekannte Kombo nicht auf früheren Lorbeeren ausgeruht hat. Die Songs weisen musikalisch unterschiedliche Schwerpunkte auf, gehen aber alle gut ins Ohr. Die ersten drei Tracks sind stark electro-lastig, Track 4 „Incapable“ dagegen dominiert mit Klavier und Gitarre. Das folgende „Papaverland“ wirkt sehr verträumt, ist in deutsch gesungen und erinnert mich fast ein wenig an den Sound von „Diary Of Dreams“. Der letzte Track ist ein Remix des Openers „Deep Inside“, bei dem noch einmal ein Schippchen Electro-Power draufgelegt wurde.
Sänger Holger Meyer verfügt über eine wirklich schöne kraftvolle Stimme, mit einem angenehmen Hauch Zerbrechlichkeit. Die EP wird im Band-eigenen Shop übrigens noch durch zwei liebevoll gemachte Videoclips zu „Theatre Of Rein“ und „Papaverland“ ergänztf. Unbedingt ansehen! Diese künstlerischen Clips, die Steam Punkige“ Internetseite und das aktuelle Bandstylingzeigen, dass die Gruppe neben der Musik auch Wert auf stilvolle Präsentation legt!
(SiN)

Anspieltipps: Incapable, Papaverland, Deep Inside (Paralyzed RMX)
VÖ: 08.08.2014
Homepage: http://www.inmitramedusainri.com/

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Lovelorn Dolls – Japanese Robot Invasion

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lovelorndollsIrgendwie kommt einem Sound und Gesang der belgischen Gothic Rock Band ja gleich vertraut vor. Auch die Optik des Duos Ladyhell und Corpus Christi und die Covergestaltung wird bei Anhängern der kanadischen Ausnahmeformation The Birthday Massacre nicht gerade Abneigung wecken… Weiterlesen

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Irrlicht – Prés Du Miroir (CD)

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irrlicht„Irrlicht“ blickt bereits auf eine lange und bewegte Bandgeschichte zurück. Die schon 1996 gegründete Dark Wave Formation  legt mit „Prés Du Miroir“ (Nahe am Spiegel) ihr mittlerweile neuntes Studioalbum vor. Das ihre Ursprünge in der sogenannten „Neuen Deutschen Todeskunst“ (ich hab mir den Begriff nicht ausgedacht!) lag, kann und will die schweizerisch-deutsche Formation auch mit der aktuellen Scheibe nicht verleugnen. Schnell fühlt man sich an Bands wie Goethes Erben oder Illuminate erinnert. Bei letzterer sowieso kein Wunder, denn sowohl die klassisch ausgebildete Sängerin Daniela Dietz wie auch Band-Mastermind Markus Nauli haben früher auch in dieser Formation zusammen gearbeitet.

Zurück zum aktuellen Werk, das satte 14 Tracks beinhaltet und in einem Zeitraum von über 2 Jahren entstanden ist. Im (überwiegenden) Elektrogewand wird abwechselnd auf deutsch und französisch (manchmal auch beides) gesungen bzw. rezitiert. Diese Mixtur kommt sehr gut rüber, denn auch musikalisch unterscheiden sich die in verschiedenen Sprachen gesungenen Tracks oft deutlich. Mal rotzig-frech (deutsch), mal schwermütig-melancholisch (französisch). Sehr abwechslungsreiche Scheibe, etwas mehr Gitarre wie auf meinem Lieblingstrack „Licht & Zeit“ hätte mir persönlich noch besser gefallen!
(SiN)

Anspieltipps: La Course Des Rats, Abschied, Licht & Zeit
VÖ: 17.10.2014
Homepage: http://www.irrlicht.ch/

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